Der Sauna Aufguss – der Höhepunkt einer Sauna
Ein Saunabesuch ohne Aufguss ist wie ein Auto ohne Lenkrad! Wer bereits in einer Sauna war wird schon festgestellt haben, dass der Aufguss die zentrale Rolle beim Saunieren ist und oftmals einer Zeremonie gleichkommt.
Dabei gibt es keine speziellen bzw. vorgeschriebenen Regeln, wie der Aufguss gehandhabt wird und jede Sauna hat sich so seine eigene Zeremonie entwickelt. Wenn Sie schon einmal in einer Sauna waren, haben Sie bestimmt den Kübel aus Holz gesehen. Dieser ist speziell für den Aufguss da. Der Kübel wird mit Wasser gefüllt (in der Regel mit 5 Litern) und es werden je nach Lust und Laune verschiedene ätherische Essenzen beigefügt. Das Spektrum dieser Essenzen ist sehr breit und man hat die Wahl zwischen den Klassikern Minze oder verschiedener Nadelhölzer wie Kiefer, Fichte, Eukalyptus oder diverse Zitrusdüfte.
Bei der Wahl der Essenzen kommt es darauf an, welche Absichten man mit dem Aufguss verfolgt. Manche Düfte wirken eher anregend, während andere wiederum den Körper und Geist beruhigen sollen und einen entspannenden Effekt haben. Sollte man sich in einer öffentlichen Sauna befinden, wird das Aufguss-Ritual meist von einem Saunameister durchgeführt.
Bevor das Aufguss-Ritual durchgeführt wird, lässt der Saunameister noch einmal frische Luft in die Sauna gelangen. Danach werden die Türen wieder verschlossen, bis sich Schweiß auf den Körpern der Gäste befindet. Sobald die ersten Schweißperlen ersichtlich sind, wird der Aufguss vollzogen. Nach einem solchen Sauna Besuch fühlt man sich einfach großartig und jeder sollte es unbedingt selbst einmal versuchen und der nächsten Sauna einen Besuch abstatten.
Wichtig ist es noch anzumerken, dass es gewisse gesundheitliche Einschränkungen gibt, bei denen ein Saunabesuch nicht empfehlenswert ist. Wer Kreislaufprobleme hat sollte einen Besuch in der Sauna vorher mit seinem Arzt absprechen um auf Nummer Sicher zu gehen.
