Das besondere an Saunakotas
Saunabaden, wie man in Deutschland früher gerne sagte, besser: Saunieren, gehört für viele zur regelmäßigen Entspannung. Trockene Hitze in der Sauna und die anschließende Abkühlung im eiskalten Bad, das ist genau der körperliche Stress, der uns heutzutage in der klimatisierten Büroumwelt im Grunde total fehlt. Der Besuch in der Sauna verursacht eine körperliche Belastung, die als wohltuend empfunden wird und die eine Entspannung nach sich zieht, die von den meisten Menschen als äußerst beruhigend und erholsam empfunden wird.
Dazu kommt der nachgewiesene medizinische Vorteil des Saunierens: Durch den Wechsel von Hitze und Kälte werden die kleinsten Blutgefäße stärker durchblutet und trainiert. Im Heißen werden die Poren geöffnet und mit dem Schweiß werden Salze ausgeschieden, der Mineralstoffhaushalt im Körper gerät in Bewegung.
Die Art der besuchten Sauna ist für den Gesundheitseffekt nicht von Bedeutung, hier kann sich jeder nach seinen persönlichen Empfindungen richten: Trockensauna mit oder ohne Aufguss oder Dampfsauna mit 70 bis 80 Grad oder 100 Grad - hier entwickelt jeder im Laufe seines "Saunalebens" seine eigene Wahrnehmung über die Saunaform, die ihm besonders zusagt.
"Saunieren ist wie Garen im Dampf" (siehe dampfgarertest.com) sagt mancher und bleibt 30 Minuten in der mit maximal 50 Grad nur mäßig heißen Dampfsauna. Aber das richtige finnische Saunagefühl, das stellt sich erst in einer Saunakota ein, die auf 100 Grad erhitzt wurde und in der dann der Aufguss vom Saunaofen zischt. Eine solche Saunakota kann man heute auch mit ein wenig handwerklichem Geschick selber bauen und hat dann die Möglichkeit, jederzeit zu Hause dieses echte finnische Saunafeeling zu genießen.
